Formvollendete Toilette
Teint, Coiffure & das Geheimnis der Mouches
Das Gesicht:
Teint, Rouge & Die makellose Kontur
Die Abkehr von der Maske. Während das dicke "Weiß-Auflegen" in Versailles längst als vulgär galt, definiert ein dezent mattierter Teint mit hartkantig gesetztem Rouge das aristokratische Gesicht der 1750er Jahre – eine Praxis, die in Nuancen auch der Herr anwendet. Neben dem eisernen Rasur-Gebot nutzen beide Geschlechter strategisch platzierte Seidentaft-Pflästerchen (Mouches): Er oft zur eleganten Kaschierung, sie als Instrument der nonverbalen Kommunikation.
Haar & Coiffure:
Pomade, Puder & Perücke
Die architektonische Formung des Haares. Sowohl das Eigenhaar der Dame für die Tête de mouton als auch die Beutel- oder Zopfperücke des Herrn werden mit aromatisierter Pomade modelliert und mit feiner Stärke gepudert. Die Silhouette der 1750er Jahre bleibt dabei stets elegant und kopfnah.
Der Duft des Rokoko:
Olfaktorische Eleganz
Die Abkehr von der schweren Schwulstigkeit. Die feine Gesellschaft verzichtet auf drückende Moschusdüfte vergangener Dekaden und hüllt Haut, Haar und Garderobe in die Leichtigkeit von frischen Blütenessenzen, Zitrusnoten und klarem Orangenblütenwasser.
Come & Be a part of it
Gemeinsames Fotoalbum
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Unterkunft & Hotels
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Anmeldung & Billetverkauf
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