Das Flair
des ersten Flanierens
Barocke Schätze und eine reizende Landpartie
I. Einladung zu einem ersten Lustwandeln
II. Die Spielwiese des Rokoko: Eichstätt
III. Die Freuden der Tafel zum Ausklang
I. Einladung zu einem ersten Lustwandeln
Welch eine herrliche Aussicht –
beinahe eine ganze Woche im historischen Herzen Eichstätts zu verweilen!
Ich lade Sie aufs Neue in diese architektonische Perle des Barock ein,
um sich fernab des Alltäglichen mit mir
auf unseren großen Ball einzustimmen
und die facettenreichen Tänze des Rokoko zu erlernen.
Doch was wäre die Kunst des Tanzes
ohne die Kunst des feinen Auftritts?
Um Ihnen die Gelegenheit zu geben, Ihre Garderobe
in einem wahrhaft würdigen Rahmen auszuführen,
habe ich unsere musischen Übungen am Mittwoch
bewusst ein wenig verkürzt.
So schenken wir uns die Muße, den Tanzsaal zu verlassen
und die lockenden Schätze der Stadt zu entdecken.
Stellen Sie sich das Vergnügen vor:
Wir lustwandeln in unseren prächtigen Gewandungen
durch die eleganten Anlagen Eichstätts
und lassen beim ersten Flanieren die Epoche unseres Herzens
für einen Nachmittag wieder aufleben.
Es ist ein Sehen und Gesehenwerden,
ein wahres Fest für die Augen und die Sinne.
Begleitend zu diesem ästhetischen Genuss
lade ich Sie an diesem Tag zu einer charmanten Exkursion ein.
Unter kundiger Anleitung werden wir die Geheimnisse
und das kostbare Wissen um die Geschichte
und Schönheit dieser Residenzstadt ergründen.
Um allen Gästen unserer illustren Gesellschaft gerecht zu werden,
bieten wir diese geistige Erquickung
bei entsprechender Teilnahme selbstverständlich
sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache an.
II. Die Spielwiese des Rokoko: Eichstätt
Ein würdevollerer Rahmen für unser Vorhaben
lässt sich kaum ersinnen.
Eichstätt, mit seinen herrlichen Plätzen,
der fürstbischöflichen Residenz und den eleganten Sälen,
ist die vollkommene architektonische Kulisse.
Wer heute im historischen Gewand durch die Gassen wandelt
oder die prachtvollen Räumlichkeiten betritt,
spürt sogleich:
Diese Stadt ist eine wahre Spielwiese des Rokoko.
Sie bietet uns die perfekte Bühne,
um die Eleganz und den Glanz des 18. Jahrhunderts
in die Gegenwart zu holen.
III. Die Freuden der Tafel zum Ausklang
Wenn sich der Nachmittag allmählich neigt
und wir uns an der architektonischen Pracht
der Gärten zur Genüge erfreut haben,
verlangt naturgemäß auch das leibliche Wohl nach seinem Recht.
Um diesen reizenden Ausflug auf das Trefflichste abzurunden,
lade ich die Gesellschaft im Anschluss an unser Flanieren
zu einem gemeinsamen Abendessen
in einer traditionsreichen Gaststätte der Stadt ein.
In entspannter, geselliger Runde und bei guten Speisen
lassen wir den Tag entspannt ausklingen –
denn was wäre die höchste Kultur des Geistes
und des Tanzes ohne die geteilten Freuden
einer wohlgedeckten Tafel?